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6. September 2010 von MajorTom (22 Posts)
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In der ers­ten Woche nach dem Urlaub schafft man abso­lut nichts. Gleich am ers­ten Tag sagte ich mei­nen Kol­le­gen: “Ich muss erst mal die Mails beant­wor­ten, die ich bekom­men habe. Vor mor­gen braucht ihr nicht mit mir rech­nen.” Dann legte ich Ord­ner im Mail­cli­ent an: “Heute beant­wor­ten”, “Diese Woche beant­wor­ten”, “Irgend­wann beant­wor­ten” und sor­tierte die Mails ent­spre­chend — die Idee von einem Kol­le­gen. Und: keine gute. Denn natür­lich dau­erte das unsäg­lich lange, sodass mich am Diens­tag immer noch unge­le­sene Mails fett und vor­wurfs­voll aus dem Mail­cli­ent anstarrten.

Am nächs­ten Tag ergriff die effek­tivste Arbeits­zeit­tö­tungs­ma­schi­ne­rie von mir Besitz, die je erfun­den wurde: Zuerst gab es ein Mee­ting, um über etwas zu spre­chen. Dann ein Mit­tag­es­sen, um etwas zu bere­den. Und nach­mit­tags kamen alle zusam­men, um alles noch­mal abzuklären.

So ging es wei­ter, und auch zu Beginn der nächs­ten Woche hatte ich noch nicht alle Post beant­wor­tet, die ich in mei­ner Abwe­sen­heit bekom­men habe. Was mir schlechte Laune machte. Und den Absen­dern wahr­schein­lich auch, bei denen ich mich hier­mit offi­zi­ell entschuldige.

Zu mei­ner Ver­tei­di­gung möchte ich anfüh­ren:  Ich leide am soge­nann­ten Post-Urlaubssyndrom.

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Der Beitrag wurde am Montag, den 6. September 2010 um 17:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter Internet & Technik abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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