6. September 2010 von MajorTom (22 Posts)105 mal gelesen
In der ersten Woche nach dem Urlaub schafft man absolut nichts. Gleich am ersten Tag sagte ich meinen Kollegen: “Ich muss erst mal die Mails beantworten, die ich bekommen habe. Vor morgen braucht ihr nicht mit mir rechnen.” Dann legte ich Ordner im Mailclient an: “Heute beantworten”, “Diese Woche beantworten”, “Irgendwann beantworten” und sortierte die Mails entsprechend — die Idee von einem Kollegen. Und: keine gute. Denn natürlich dauerte das unsäglich lange, sodass mich am Dienstag immer noch ungelesene Mails fett und vorwurfsvoll aus dem Mailclient anstarrten.
Am nächsten Tag ergriff die effektivste Arbeitszeittötungsmaschinerie von mir Besitz, die je erfunden wurde: Zuerst gab es ein Meeting, um über etwas zu sprechen. Dann ein Mittagessen, um etwas zu bereden. Und nachmittags kamen alle zusammen, um alles nochmal abzuklären.
So ging es weiter, und auch zu Beginn der nächsten Woche hatte ich noch nicht alle Post beantwortet, die ich in meiner Abwesenheit bekommen habe. Was mir schlechte Laune machte. Und den Absendern wahrscheinlich auch, bei denen ich mich hiermit offiziell entschuldige.
Zu meiner Verteidigung möchte ich anführen: Ich leide am sogenannten Post-Urlaubssyndrom.
















Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.