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17. Januar 2012 von westaflex (202 Posts)
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Aus unse­ren Erfah­run­gen wei­sen Fach­re­fe­ren­ten zumeist dar­auf hin, dass nur drei von ins­ge­samt 33 unter­such­ten Wär­me­pum­pen die Jah­res­ar­beits­zahl von vier erreicht haben — davon zwei Erd­wär­me­pum­pen und eine Was­ser­wär­me­pumpe. Damit ist nicht nur die Fach­welt ist geteil­ter Mei­nung über Wär­me­pum­pen, auch viele Bau­her­ren sind ver­un­si­chert und fra­gen sich: Hält die neue Heiz­tech­nik, was Anbie­ter in Wer­be­bro­schü­ren voll­mun­dig ver­spre­chen? Die Haus­her­ren wüss­ten nicht ein­zu­schät­zen, wie sie die neue Heiz­tech­nik ein­ord­nen soll­ten. Eine Frage, die häu­fig an Bera­ter her­an­ge­tra­gen wird: Wor­auf soll man bei Ange­bo­ten achten?

Wie ernst die­ser Rat genom­men wer­den sollte, zeigt eine Unter­su­chung von Ange­bo­ten ver­schie­de­ner Fach­un­ter­neh­men durch die Ver­brau­cher­zen­tra­len Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res: Je nach Wär­me­pum­pen­sys­tem lagen die Kos­ten im Durch­schnitt 2000 bis 7000 Euro über den pau­schal ange­ge­be­nen Markt­prei­sen. Und: In der Pra­xis hal­ten Wär­me­pum­pen nicht immer, was bezüg­lich der Inves­ti­ti­ons­kos­ten und der Effi­zi­enz vor Ver­trags­ab­schluss ver­spro­chen wird. Um den Über­blick beim Ver­gleich nicht zu ver­lie­ren, kann eine Check­liste zurate gezo­gen wer­den. Sie ist ebenso wie eine Mus­ter­ver­ein­ba­rung in der Ener­gie­be­ra­tung der regio­na­len Ver­brau­cher­zen­trale erhältlich.

Die Mus­ter­ver­ein­ba­rung wie­derum sieht vor, dass die Unter­neh­mer vor der Instal­la­tion einer Wär­me­pumpe eine Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) zusi­chern. Wird die zuge­si­cherte Effi­zi­enz nicht erreicht, muss sich der Anbie­ter an den zusätz­li­chen Strom­kos­ten der Wär­me­pumpe betei­li­gen. Des­we­gen ist die Instal­la­tion eines Wär­me­men­gen­zäh­lers unab­ding­bar. Die Kos­ten dafür belau­fen sich auf unge­fähr 200 Euro. Aber nur so kann man ein­schät­zen, ob die Anlage auch effi­zi­ent arbei­tet und mehr Wärme pro­du­ziert als sie an Strom verbraucht.

Die Jah­res­ar­beits­zahl spie­gelt das Ver­hält­nis aus Wär­me­be­darf für Brauch­was­ser und Hei­zung sowie dem bezo­ge­nen Strom wider. Je höher sie aus­fällt und sich der Zahl vier nähert, umso bes­ser. Erd­wär­me­pum­pen errei­chen laut einer aktu­el­len Stu­die des Fraunhofer-Instituts für Solare Ener­gie­sys­teme die­sen Wert der­zeit noch am ehesten.

Kri­tisch gese­hen wer­den muss auch die Wär­me­pumpe zur Warm­was­ser­be­rei­tung. Zur Ver­mei­dung der Legio­nel­len­ge­fahr sind hohe Tem­pe­ra­tu­ren von 50 bis 60°C erfor­der­lich. Diese sind mit einer Solar­an­lage, die auch mit einer Wär­me­pumpe kom­bi­niert wer­den kann, bes­ser erreich­bar als mit einer Wär­me­pumpe, die auf geringe Sys­tem­tem­pe­ra­tu­ren ange­wie­sen ist, wenn sie effi­zi­ent lau­fen soll. Vor die­sem Hin­ter­grund macht eine Wär­me­pumpe unter ener­ge­ti­schen Gesichts­punk­ten nur Sinn, wenn der Heiz­wär­me­be­darf gering sei, weil es sich um einen Neu­bau oder um einen gut gedämm­ten Alt­bau han­delt. Und wenn die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur des Heiz­sys­tems gering aus­falle. Dies ist bspw. bei Fuß­bo­den– oder Wand­hei­zun­gen der Fall. Wär­me­pum­pen gehö­ren jedoch zu den weni­gen Tech­ni­ken, die immer umwelt­freund­li­cher werden.…

 

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 09:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Haustechnik abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 

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