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17. Januar 2012 von westaflex (202 Posts)
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Das Unter­neh­men Westaf­lex­werk in Güters­loh ist Spe­zia­list für Klima– und Luft­tech­nik. Der inha­ber­ge­führte Mit­tel­ständ­ler wurde 1935 gegrün­det und hat Ver­triebs­nie­der­las­sun­gen in Europa, den USA und in China. „Wir sind dezen­tral auf­ge­stellt und müs­sen von über­all auf unsere Soft­ware zugrei­fen kön­nen“, sagt Jan Wes­ter­bar­key, einer der Zwil­lings­brü­der, die das Fami­li­en­un­ter­neh­men lei­ten. Bereits seit 2009 setzt Westaf­lex des­halb auf mobile Lösun­gen von Enterprise-Resource– Planning-Systemen (ERP).

Android Smart­pho­nes und Tablet-PCs bie­ten neue Mög­lich­kei­ten, auf fir­men­in­terne Daten zuzu­grei­fen. Die rasante Ent­wick­lung des Mobil­funk­markts hat dazu beige­tra­gen, dass Unter­neh­men ihre Daten über mobile End­ge­räte zuneh­mend auch außer­halb des Büros bear­bei­ten. Westaf­lex hat darin eine große Chance erkannt. Mit­ar­bei­ter sind aller­orts ver­füg­bar, bes­ser infor­miert und kön­nen Arbeits­zei­ten effek­ti­ver nut­zen als frü­her. Fern­zu­griffe auf das ERP– Sys­tem spa­ren Zeit, bei­spiels­weise kön­nen Inge­nieure von unter­wegs Auf­träge ein­se­hen, den Auf­trags­sta­tus ermit­teln und der Kun­den­dienst neue Ter­mine erstel­len. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit für den Kundenservice.

Im Ver­trieb ist durch die Direkt­ein­gabe über das mobile End­ge­rät in das Sys­tem eine schnel­lere Ver­sand­ab­fer­ti­gung mög­lich. Geschäfts­be­reichs­lei­ter kön­nen von unter­wegs Groß­auf­träge geneh­mi­gen – auch aus dem Urlaub. Das sorgt dafür, dass Waren schnel­ler zum Kun­den kom­men. „Die Vor­teile lie­gen in der Erreich­bar­keit der Mit­ar­bei­ter“, sagt Helge Stem­mann, Fach­be­ra­ter beim Soft­ware­an­bie­ter oxaion.

Soft­ware­an­bie­ter haben sich längst auf die neuen Anfor­de­run­gen beim Ein­satz von Smart­pho­nes und Tablet-PCs ein­ge­stellt. Bei­spiels­weise hat das IT-Unternehmen oxaion bereits vor vier Jah­ren seine Soft­ware­lö­sun­gen ent­spre­chend gra­fisch neu kon­zi­piert. „Die Benut­zer­freund­lich­keit steht im Vor­der­grund“, sagt Stem­mann sei­tens oxaion. Stan­dar­di­sierte Arbeits­schritte sol­len Nut­zern zum Bei­spiel dabei hel­fen, Auf­träge beson­ders schnell auf mobi­len Gerä­ten ein­zu­ge­ben. Damit ist der Pro­zess aber noch nicht abge­schlos­sen. Des­halb schlägt das oxaion-System direkt im Anschluss vor, einen Lie­fer­schein und eine Rech­nung zu erstel­len. Aktu­ell nut­zen in Deutsch­land rund elf Pro­zent der Kun­den von oxaion die Mobility-Lösungen aus den Berei­chen Lager, Pro­duk­tion, Ser­vice und Vertrieb.

Mit­ar­bei­ter im Außen­dienst ver­wen­den mobile ERP-Anwendungen nicht nur, um Auf­träge ein­zu­ge­ben. Sie sind beim Kun­den­be­such auch bes­ser infor­miert, weil sie zuvor schnell wich­tige Daten abfra­gen kön­nen. So wis­sen sie nicht nur, was der Kunde zuletzt bestellt hat, son­dern auch, ob er kürz­lich Geburts­tag hatte. Durch den mobi­len Zugriff der Mit­ar­bei­ter auf Kun­den­da­ten und –sta­tis­ti­ken sind alle Infor­ma­tio­nen jeder­zeit ver­füg­bar. Auf­träge und Kun­den­an­ge­bote wer­den somit direkt erstellt und Geschäfte schnel­ler abge­wi­ckelt. Auch für viele unser Füh­rungs­kräfte hat sich die mobile Anwen­dung längst bewährt. Auf Geschäfts­reise kön­nen sie die aktu­el­len Fir­men­kenn­zah­len ein­se­hen und dadurch jeder­zeit fun­dierte Ent­schei­dun­gen treffen.

Mobile ERP-Anwendungen wer­den sich dem IT-Softwarehaus oxaion zufolge in den kom­men­den Jah­ren wei­ter durch­set­zen. Aber sie wer­den klas­si­sche, sta­tio­näre Lösun­gen nicht erset­zen. Das kleine Dis­play von Smart­pho­nes ist zum Bei­spiel nicht für alle Arbeits­be­rei­che geeig­net. Sta­tis­ti­ken und Gra­phi­ken etwa sind auf einem gro­ßen Bild­schirm bes­ser zu erken­nen. Außer­dem erschwert die kleine Tas­ta­tur Nut­zern die Ein­gabe von Daten.

Pro­zesse auf klei­nen Dis­plays gra­fisch so dar­zu­stel­len, dass man damit arbei­ten kann, ist nicht ein­fach. Für Smart­pho­nes eig­nen sich beson­ders sim­ple Dar­stel­lun­gen. „Es geht darum, zeit­kri­ti­sche Geschäfts­vor­gänge dar­zu­stel­len und nicht ganze Geschäfts­pro­zesse“, sagt oxaion Hamburg.

Unter­neh­men, die auf mobile ERP– Anwen­dun­gen für Smart­pho­nes und Tablet-PCs set­zen, müs­sen sich aller­dings der Risi­ken bewusst sein. Um Kun­den– und Fir­men­da­ten vor Miss­brauch zu schüt­zen, müs­sen Mit­ar­bei­ter geschult sein. So ist es zum Bei­spiel wich­tig, nur sichere Inter­net­ver­bin­dun­gen zu nut­zen. Soft­ware­ent­wick­ler arbei­ten an neuen Mög­lich­kei­ten, Sys­teme zu sichern. Wenn Smart­pho­nes oder Tablet-PCs zum Bei­spiel ver­lo­ren gehen oder gestoh­len wer­den, kön­nen Unter­neh­men die Daten oft per Fern­steue­rung von den Gerä­ten löschen.

 

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 16:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Innenansicht abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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